AUSWAHL AN REISEVORSCHLÄGEN
Möchten Sie mit Ihrer Gruppe (bis ca. 20 Personen) eines der aufgeführten Ziele erkunden, werde ich Ihnen gerne ein massgeschneidertes Programm zusammenstellen und Ihnen als Cicerone zur Seite stehen.
Südtirol mit dem Vinschgau, Bozen und Trento
Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff bei Meran
Begegnung mit dem Mittelalter - früheste Wandmalereien in Kirchen, Klöstern und Schlössern und viele weitere Kunstzeugnisse im Umfeld der alten Kaiserstrasse.
Die Südtiroler Kulturlandschaft am klimatisch begünstigten Südrand der Alpen, dieses begehrte und fruchtbare Verbindungsland zwischen Norden und Süden an der römischen Via Claudia Augusta und alten Kaiserstrasse, entwickelte im Spannungsfeld von geistlichen und weltlichen Herrschaftsbereichen einen überraschenden Reichtum an Kunst- und Kulturschätzen: Es finden sich dort früheste mittelalterliche Wandmalereien in Kirchen und Klöstern, viele reich ausgestatteten Adelsburgen, z. T. mit grossen profanen Freskenzyklen, sowie urbane Zentren wie die alte Kaufmannsstadt Bozen oder der Bischofssitze Brixen und Trento, die berühmte Konzilsstadt. Nicht zu vergessen: Das Oberetsch ist das Ursprungsland bekannter Weine wie des Traminers oder des Kalterers.
Unbekanntes Latium:
Villen und Gärten der Renaissance
Eine unvorstellbare Vielfalt an Villen- und Gartenanlagen von überaus malerischem Charakter lässt sich in relativ kurzer Zeit kennen lernen und erkunden. Villa d'Este und die antike Villa Adriana in Tivoli, die Villen Grazioli und Aldobrandini in Frascati, Villen um Viterbo: Villa Lante in Bagnaia, Palazzo Farnese in Caprarola, Palazzo Odescalchi in Vignanello, Fonte Papacqua in Soriano nel Cimino, Villa Orsini in Bomarzo etc. Ausgangspunkt z.B. Viterbo.
Vorrömische Hügelstädte in Latium:
Italische Völker und ihre Städte in Latium vor den Römern
Ferentino, Alatri, Anagni, Sermoneta, Sezze, Norma/Norba (Volsker) über der Pontinischen Ebene etc.
Viele der vorrömischen kolossalen Polygonalmauern sind bis heute noch vorhanden. Dazu eindrückliche römische Funde z.B. in Terracina und Sperlonga, das Seeräuberstädtchen mit seiner ungemein malerischen mittelalterlichen Architektur und die beeindruckenden Überreste einer monumentalen Installation aus einem Kaiserpalast der Römerzeit. Ausserdem bedeutende Zeugnisse späterer Kulturen, z.B. die Zisterzienserklöster Casamari und Fossanova, die Certosa di Trisulti sowie Ninfa, die zum Traumgarten verwandelte untergegangene Stadt des 17. Jh. (Möglicher Ausgangspunkt: Terracina.)
Auf den Spuren des Malers Piero della Francesca (um 1420-1492)

...und die Entdeckung von Schönheiten Umbriens und der Marche: Arezzo in der Toscana (Fresken in San Francesco), San Sepolcro (Malereien im Rathaus), Monterchi (Madonna del Parto), Urbino (Gemälde im Palazzo Ducale), Rimini -einmal anders (Wandmalerei im Tempio Malatestiano, Frührenaissanceskulpturen bedeutender Meister, römische Brücke und Triumphbogen). Kombinierbar mit Faenza, der Stadt der Keramik und Ravenna, der ehemaligen Hauptstadt der Ostgoten, mit ihren frühchristlich-byzantinischen Kirchen.
Die Wiege der europäischen Hofkultur
Als Hintergrund: Der «Cortegiano» des Baldesar Castiglione von 1528.
Dieses Werk formulierte die Ideale und prägte die Gestaltung verschiedenster Fürstenhöfe zu Beginn des 16. Jh. und wirkte mit an der Ausformung der Renaissance. Hofstädte der Gonzaga: Der Herzogspalast in Mantua mit den legendären Fresken von Andrea Mantegna, die ideale Stadt Sabbioneta des Vespasiano Gonzaga von 1554; der Este: Ferrara mit Herzogspalast und romanischer Kathedrale mit den monumentalen Altartafeln des Cosmè Tura; der Malatesta: Cesena an der Via Aemilia mit wunderbarer Renaissance-Bibliothek, Rimini mit dem frühen Renaissance-Bau des Tempio Malatestiano von Alberti und den Fresken von Piero della Francesca; der Montefeltro: Urbino, mit dem bedeutendsten Renaissancepalast des 15. Jhs. Kombinierbar mit Faenza, der Stadt der Keramik und Ravenna, der ehemaligen Hauptstadt der Ostgoten, mit ihren frühchristlichen Mosaiken.
Goethes «Italienische Reise»
Mit Goethes Texten seiner Route folgend: Verona, Vicenza, Padua, Venedig, Ferrara, Cento, Bologna, Assisi, Foligno, Terni, Spoleto, Tempietto del Clitunno, Città Castellana, Narni, Otricoli, Rom. Kann in mehrere Blöcke aufgeteilt oder einfach auf besonders attraktive «Auszüge» beschränkt werden, z.B. «Mit Goethe in Oberitalien/ Umbrien» etc.
Wenig bekannte oberitalienische Städte mit dem Schwerpunkt
«Schätze der Langobardenherrscher»
Diese in der Völkerwanderungszeit nach Oberitalien gelangten früh- und hochmittelalterlichen Herrscher häuften kostbarste Kirchenschätze an. Höhepunkte ihrer Kultur und ihrer ausdrucksstarken ornamental-archaischen Kunst finden sich vor allem in Brescia (Museo Santa Giulia), Monza (Domschatz), und Cividale (Kathedrale, Baptisterium des Callistus, "Tempietto Longobardo"). Andere einbeziehbare kulturelle Schwerpunkte können sein das malerische Bergamo (mit dem Geheimtipp der bedeutenden Gemäldesammlung der "Accademia Carrara" und der idyllischen Città alta und ihrem romanischen Dom mit Baptisterium), Vicenza (Stadt des Andrea Palladio) sowie das frühchristliche Grado und Aquileia.
Die Herrschaft Burgund und ihre Klöster, Städte und Weine
In Bearbeitung.
Künstlerorte in Südfrankreich
St. Paul de Vence (Sammlung Maeght), Cézanne in Aix-en-Provence, van Gogh in Arles, Picasso in Antibes und Vauvenargues (wo er begraben ist), Toulouse-Lautrec in Albi etc.
